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Bericht „Zur Lage der Welt 2010“ des US-Instituts Worldwatch
"Die Presse", Print-Ausgabe, 20.03.2010

43 Kilo fossile Brennstoffe, Metalle, Mineralien oder Holz verbraucht der Durchschnitts-Europäer jeden Tag, ein US-Amerikaner schafft 88 Kilo an natürlichen Ressourcen täglich. Jeden Tag ziehen die Menschen Rohstoffe im Gegenwert von 112 Wolkenkratzern wie dem Empire State Building aus der Erde. Demnach bräuchte die Menschheit derzeit 1,3 Erdbälle, um ihren Lebensstil zu erhalten.

Schuld daran sei der exzessive Konsum nach westlichem Muster, kritisierten die Experten. Dieser ist innerhalb einer Generation enorm gewachsen: Binnen zehn Jahren (von 1996 bis 2006) ist der globale Konsum um 28 Prozent gestiegen. Seit 1960 hat er sich sogar verdreifacht (unter Berücksichtigung des Bevölkerungswachstums). Die Hauptverantwortung für den Raubbau liege nach wie vor in den hoch industrialisierten Ländern.

Umweltfreundliche Technologien und staatliche Maßnahmen würden nicht mehr ausreichen, um einen Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation zu verhindern, heißt es in dem 300-Seiten-Bericht.

Die Menschen suchen nach Sinn, Zufriedenheit und gesellschaftliche Akzeptanz in dem, was sie konsumieren. Ziel sei, dass man den Wert und Sinn des Lebens nicht über Verbrauch definiert, sondern über den Beitrag, den man zur Regeneration der Welt leistet.

„Verantwortlicher Konsum, schärfere Standards für Industrie und Landwirtschaft sowie Lenkungsinstrumente – wie die Ökosteuer – gehören zusammen.“
 
 
 
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