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Neue Norm für CSR-Beratung
ÖNORM S 2502 zur Qualitäts- und Akzeptanzsicherung


Dieser Text ist am 14.04.2009 auf der Website von respACT erschienen.
 
Ziel: den Prozess der CSR-Beratungsdienstleistung zu standardisieren und eine gemeinsame Sprache zwischen Auftraggeber und -nehmer zu finden.

Um Corporate Social Responsibilty umzusetzen oder zu verbessern, beauftragen Unternehmen entweder unternehmensinterne Gruppen oder greifen auf externe Berater zurück. Die Zugänge zur und die Umsetzung von CSR-Beratung sind in der Praxis jedoch noch sehr unterschiedlich.

Um die Qualität und damit die Akzeptanz der Ergebnisse in diesem Bereich zu sichern, wurde die ÖNORM S 2502 entwickelt. Dadurch soll einerseits eine gemeinsame Sprache zwischen Auftraggeber (Unternehmen) und Auftragnehmer (Beratungsdienstleister) gefunden und andererseits der Prozess zur Dienstleistungserbringung standardisiert werden. Es wurde darauf geachtet, die ÖNORM zwar so klar und eindeutig wie notwendig zu formulieren, gleichzeitig aber auch einen Handlungsspielraum zuzulassen, um innovative Lösungsmethoden bei der Beratung zu ermöglichen.

ÖNORM S 2502: Entstehungsprozess und Inhalt

Die Norm wurde in einer Arbeitsgruppe des Komitees 251 „Corporate Social Responsibility" im Austrian Standards Institute entwickelt. Miteingebunden waren VertreterInnen der Wirtschaft und Unternehmensberatung, Wissenschaft, Arbeitnehmerorganisationen und Behörden. Die ÖNORM S 2502 Norm richtet sich zum einen an Organisationen, unabhängig von deren Art und Größe sowie von deren Umsetzungsgrad der gesellschaftlichen Verantwortung. Zum anderen richtet sie sich auch an CSR-Berater und CSR-Beraterinnen, unabhängig davon, ob diese Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen der Organisation oder externe Personen sind.

Durch dieses Dokument werden Anforderungen und weiterführende Empfehlungen für die Planung und Durchführung interner oder externer Beratungsdienstleistungen zur Steigerung der gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen festgelegt. Die Abschnitte behandeln die Beurteilung der Machbarkeit und Erstellung eines Lasten-Pflichtenheftes, die Durchführung und den Abschluss der Beratung, insbesondere die Dokumentation und die Berichterstattung.
 
 
 
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